kl_erin3.jpgIn meinem Posting vom letzten Monat habe ich über meinen ganzheitlichen Ansatz im Projekt „Freedom Writers“ gesprochen. Es gab jedoch ein weiteres entscheidendes Element: die Geschichte.

Meine Überzeugung ist: Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. Deshalb habe ich die historischen Hintergründe bewusst in meine Literaturprojekte einbezogen. Wir haben viel Zeit damit verbracht, über den Holocaust zu sprechen – doch wie Annes weiteres Schicksal aussah, sollten die Schüler selbst entdecken.

Die Suche nach weiteren Informationen
Nachdem sie das ganze Buch gelesen hatten, wollten meine Schüler noch mehr wissen. Sie verbrachten viel Zeit mit Recherchen zu Annes Familie, Miep Gies, dem Holocaust und Autoren, die den Holocaust überlebt haben, wie zum Beispiel Eli Wiesel.

Noch eine Notiz zum Tagebuch selbst. Obwohl sie ihr Tagebuch in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schrieb, fühlten sich meine Schüler mit Anne Frank verbunden. Die zuweilen etwas „altmodische“ Sprache erwies sich in keiner Weise als Hindernis. Die Schüler waren in der Lage, durch die Sprache hindurchzublicken und sich in den Inhalt und die Kraft von Annes Worten zu vertiefen.

Verpassen Sie nicht mein nächstes Posting. Ich werde Ihnen mehr über die Reaktionen meiner Schüler berichten.

Erin Gruwell


2 Kommentare zu “Erin Gruwell: „Aus der Geschichte lernen“”  

  1. 1 Martin

    Also das buch hat mir eigentlich schon gut gefallen weil alles präzis beschrieben ist. Jedoch ist das Buch ziemlich lang aber man kann es lesen. Es gibt auch einen guten Film von Anne Frank in dem fast alles genau so ist wie im Buch. Der Film hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde ihn deswegen auch anderen weiter empfehlen.

  2. 2 Valentin

    Mir hat dass Buch sehr gut gefallen. Vor allem die genauen beschreibungen und die Geschichte von Anne Frank ist sehr atemberaubent.

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