Ein Bücherschrank verbirgt den Zugang.

Das Hinterhaus

Boekenkast
Das schwenkbare Regal Hinter diesem schwenkbaren Regal verbirgt sich der Zugang zum Hinterhaus (Foto: Maria Austria, 1954).
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Das Versteck befindet sich im Hinterhaus von Otto Franks Firmengebäude. Während im Vorderhaus die Arbeit normal weitergeht, halten sich die Versteckten im hinteren Bereich auf.

Anne schreibt:

“Das Hinterhaus ist ein ideales Versteck. Obwohl es feucht und ein bisschen schief ist, wird man wohl in ganz Amsterdam, ja vielleicht in ganz Holland, kein so bequem eingerichtetes Versteck finden.”

Otto Frank met Koningin Juliana bij draaibare boekenkast (1979)

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Die Firma an der Prinsengracht 263 liegt in einer Gegend, in der sich viele kleine Betriebe angesiedelt haben. Links neben dem Hinterhaus ist ein Teehandel, rechts eine Möbeltischlerei. 

Relativ groß

Das Versteck an der Prinsengracht 263 ist relativ groß. Zwei Familien haben dort Platz. Das ist eine Ausnahme: Eltern und Kinder müssen sonst meist voneinander getrennt untertauchen. Die meisten Verstecke sind sehr kleine Räume in muffigen Kellern oder auf staubigen Dachböden. Nur wer sich irgendwo auf dem Land versteckt, kann manchmal, wenn keine Gefahr droht, an die frische Luft.

Das Versteck besteht aus mehreren Räumen, das kam selten vor (Foto des neu eingerichteten Hinterhauses: Allard Bovenberg).

Ein Bücherschrank verbirgt die Tür

Schon bald wird der Zugang zum Hinterhaus durch einen Drehschrank versteckt. Bep Voskuijls Vater, der Lagerverwalter der Firma, hat ihn geschreinert.

„Unser Versteck ist nun erst ein richtiges Versteck geworden. Herr Kugler fand es nämlich besser, vor unsere Zugangstür einen Schrank zu stellen (weil viele Hausdurchsuchungen gemacht werden, um versteckte Fahrräder zu finden), aber natürlich einen Schrank, der drehbar ist und wie eine Tür aufgeht. Herr Voskuijl hat das Ding geschreinert. (Wir haben ihn inzwischen über die sieben Untergetauchten informiert, und er ist die Hilfsbereitschaft selbst.)“,

notiert Anne Frank am 21. August 1942 in ihr Tagebuch. Die Untergetauchten sind zu diesem Zeitpunkt noch zu siebt. Fritz Pfeffer zieht erst am 16. November ins Hinterhaus ein.

Der drehbare Bücherschrank (Foto des neu eingerichteten Hinterhauses: Allard Bovenberg).

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