Innerhalb kurzer Zeit wird Anne Franks Tagebuch in den USA ein Erfolg.

Empfang in Amerika

Toneelstuk
Der Film Eine Szene aus dem Film. Von links nach rechts: Gusti Huber (Edith Frank), Lou Jacobi (Hermann van Pels), Millie Perkins (Anne Frank) und Shelley Winters (Auguste van Pels).
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Die Publikation des Tagebuchs der Anne Frank in Amerika 1952 beginnt eher verhalten. Fünf Jahre nach der niederländischen Erstausgabe bringt der Doubleday Verlag das Buch Anne Frank: The Diary of a Young Girl in einer bescheidenen Auflage von 5.000 Exemplaren heraus.

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Anne Frank und ihr Tagebuch

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Eleanor Roosevelt, die Witwe Franklin Delano Roosevelts, des 1945 verstorbenen Präsidenten der Vereinigten Staaten, steuert das Vorwort bei. Der Doubleday Verlag wendet kaum Geld für Werbeaktivitäten auf. Nach einer begeisterten Rezension des Schriftstellers Meyer Levin in der einflussreichen Book Review der New York Times verkauft sich das Buch jedoch sehr gut. Schon bald erscheint eine zweite Auflage mit 15.000 und wenige Tage später sogar eine dritte mit 45.000 Exemplaren. Innerhalb kurzer Zeit erlebt das Tagebuch Auflage um Auflage. Millionen Amerikaner haben es gelesen.

Theaterstück und Film

Die Bühnenbearbeitung des Tagebuchs 1955, verfasst von dem Ehepaar Frances Goodrich und Albert Hackett, war nicht nur ein großer Erfolg am Broadway, sondern erhielt auch viele Theaterpreise, darunter den angesehenen Pulitzerpreis für Theater. Die Verfilmung des Theaterstücks 1959, inszeniert und produziert von George Stevens, war eine der ersten Hollywood-Produktionen, in denen die Judenverfolgung in Europa zur Sprache kam, wenn auch sehr im Hintergrund. Obgleich der Film nicht so ein Kassenerfolg wie erwartet wurde, machte er das Tagebuch noch bekannter. Die Schauspielerin Shelley Winters erhielt für ihre Rolle als Frau van Daan einen Oscar als beste Nebendarstellerin.

Die Schrecken des Naziregimes

Für viele Amerikaner in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Tagebuch der Anne Frank – vor allem in der Form des Theaterstücks und des Films – die erste, äußerst vorsichtige Konfrontation mit den Schrecken des Naziregimes. Seit Anfang der sechziger Jahre ist das Tagebuch Bestandteil des Unterrichtsprogramms amerikanischer Schulen.

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