Deportation in die Lager
„Im Lager hatten wir alle wohl zu arbeiten, abends waren wir jedoch frei und konnten zusammen sein. Besonders für die Kinder bedeutete es eine gewisse Erleichterung, nicht mehr eingeschlossen zu sein und mit andern Menschen sprechen zu können. Wir Älteren fürchteten jedoch die Gefahr, nach den berüchtigten Todeslagern in Polen transportiert zu werden.“
Otto Frank
Ins Lager Westerbork
Am 8. August 1944 werden die acht Untergetauchten in einem Personenzug nach dem Lager Westerbork gebracht. Sie müssen in den Strafbaracken hausen, weil sie sich nicht freiwillig gemeldet haben. Tagsüber müssen sie Batterien auseinandernehmen. Es ist eine schmutzige und gesundheitsschädliche Arbeit, aber die Gefangenen können wenigstens miteinander reden.
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Deportation nach Auschwitz
Vom Lager Westerbork aus fahren regelmäßig Züge in die Konzentrationslager im Osten. Am Samstag, dem 2. September, werden die Namen der Gefangenen verlesen, die am nächsten Tag mitfahren müssen. Unter den 1019 Namen sind die Namen aller acht Untergetauchten aus dem Hinterhaus.
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Transport Westerbork - Auschwitz
Das Schild am Zug.
Ankunft im Lager Auschwitz
Auf der Rampe werden Männer und Frauen voneinander getrennt. Nazi-Ärzte entscheiden, welche Gefangenen sofort ermordet werden.Mehr
Auschwitz
Das Tor des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.