Der Krieg wütet weiter
„Nichts als traurige und deprimierende Nachrichten habe ich heute. Unsere jüdischen Bekannten werden gleich gruppenweise festgenommen. (...) Sie werden in Viehwagen nach Westerbork gebracht, dem großen Judenlager in Drente. Miep hat von jemandem erzählt, der aus Westerbork geflohen ist. Es muss dort schrecklich sein.“ Anne Frank
Anne schreibt:
„Sollte dieses Jahr, dieses 1944, uns den Sieg schenken? Wir wissen es noch nicht, aber die Hoffnung belebt uns, gubt uns wieder Mut, macht uns wieder stark. Denn mutig müssen wir die vielen Ängste, Entbehrungen und Leiden durchstehen.“
Entdeckt
Am 4. August 1944 werden die Untergetauchten entdeckt
Mehr
Berichte der Helfer
In der Mittagspause gehen die Lagerarbeiter kurz nach Hause. Die Helfer kommen dann oft ins Hinterhaus und essen zusammen mit den Untergetauchten. Sie besprechen auch die Lage in der Stadt. Es gibt viele Razzien. Juden, die sich nicht freiwillig melden, werden festgenommen und in das Lager Westerbork gebracht. Von dort aus fährt fast jede Woche ein Zug nach Osteuropa. Die Untergetauchten gehen davon aus, dass die meisten Juden dort ermordet werden. Die Helfer erzählen oft nicht alles, damit die Untergetauchten nicht noch ängstlicher und bedrückter werden.
Razzia am Merwedeplein
Eine Razzia im Sommer 1943 am Merwedeplein, wo die Familie Frank wohnte, ehe sie untertauchte.
Hoffnung auf Frieden
Als die Untergetauchten fast zwei Jahre im Versteck verbracht haben, gibt es fantastische Neuigkeiten: eine große Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie. Werden die besetzten Länder Europas schnell befreit werden? Anne hofft, dass sie im September oder Oktober wieder zur Schule gehen kann ...
Karte der Normandie
Auf dieser Karte hält Otto Frank nach dem D-Day das Vorrücken der Alliierten fest.