Glückliche Jahre
Otto Frank und Edith Holländer heiraten am 12. Mai 1925 in Aachen. Die Hochzeitsreise geht nach Italien. Anschließend lassen sich die Eheleute in Frankfurt am Main nieder. Das erste Jahr nach ihrer Hochzeit wohnen Otto und Edith Frank bei Ottos Mutter.
Kinder
Am 16. Februar wird ihre erste Tochter geboren: Margot Betti. Einen Monat später ziehen sie in den Marbachweg 307, in eine große Mietwohnung in einer ruhigen Gegend am Stadtrand. Im Viertel wohnen viele Familien, nicht nur jüdische, sondern auch katholische und protestantische. Margot hat viele Spielkameraden. Am 12. Juni 1929 kommt eine neue Spielkameradin dazu: Ihre Schwester Anne(lies) Marie wird geboren.
Für uns waren die Jahre im Marbachweg mit die schönsten.
Edith Frank
Margot geht zur Schule
“Margot ist ein Engel, sie hatte heute einen Schulausflug. Sie war überglücklich“, schreibt Otto Frank in einem Brief an seine Mutter im Juni 1932. In diesem Jahr ist Margot in die Schule gekommen. Otto und Edith schicken sie in eine fortschrittliche öffentliche Schule, sorgen jedoch dafür, dass sie zweimal in der Woche zum jüdischen Religionsunterricht geht.
Die Nachbarskinder
Anne (stehend) ist die dritte von links, Margot die vierte von rechts. Links liegt Cousin Buddy. Hinter Anne Gertrud Naumann. Sie ist schon etwas älter und hütet Margot und Anne oft.
Jüdisch und Deutsch
Die Franks sind Deutsche jüdischen Glaubens. Seit Jahrhunderten leben die Familien Frank und Holländer in Deutschland. Otto Franks Familie lebt seit vielen Jahren in Frankfurt am Main, Ediths Familie kommt aus Aachen nahe der niederländischen Grenze.
Margot mit Nachbarskindern
Margot Frank (links) mit Nachbarskindern in Frankfurt, Juni 1929