Zurück nach Amsterdam
In den Wochen nach der Befreiung erholt sich Otto Frank langsam von den Entbehrungen. Zu diesem Zeitpunkt wird in weiten Teilen Europas noch gekämpft. Erst am 21. Mai 1945 können Otto Frank und andere ehemalige Gefangene die Rückreise in die Niederlande antreten.
Nach dem Krieg
Der Krieg ist vorbei und Otto kehrt als einziger der acht Untergetauchten zurück
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Otto Frank
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Brief an seine Mutter
Ein paar Tage später schreibt er in einem ersten Brief an seine Mutter in der Schweiz: „Hoffentlich erreichen Dich diese Zeilen die Dir u. all den Lieben die Nachricht bringen dass ich durch die Russen gerettet wurde und gesund voll guten Mutes bin u. in jeder Beziehung gut versorgt. Wo Edith u. die Kinder sich befinden weiss ich nicht, wir sind seit dem 5. Sept. [1944] getrennt und ich hörte nur dass sie nach Deutschland transportiert wurden. Man muss hoffen, dass man sich gesund zurück sieht.“
Auschwitz im Schnee
Am 27. Januar 1945 befreien sowjetische Soldaten das Lager Auschwitz-Birkenau. Sie finden nur 7650 Überlebende vor.
Die Rückreise
Erst am 21. Mai 1945 können Otto Frank und andere ehemalige Gefangene die Rückreise in die Niederlande antreten. Eine lange Rückreise über Odessa, von dort mit dem Schiff nach Marseille und das letzte Stück mit dem Zug oder mit einem Auto. Auf dieser Rückreise erfährt Otto Frank, dass seine Frau in Auschwitz gestorben ist. Am 3. Juni 1945 kommt Otto Frank in Amsterdam an. Er geht sofort zu Miep und Jan Gies. Die beiden sind überglücklich, ihn wiederzusehen. Von ihnen erfährt er, dass alle Helfer den Krieg überlebt haben. Über Anne und Margot haben sie keine Nachrichten.
Kein Zuhause mehr
Otto sagt später darüber: „Nach meiner Rückkehr war mein erster Weg zu Miep und ihrem Mann und da ich kein Heim mehr hatte, blieb ich bei ihnen. Nun erfuhr ich erst, dass sie und Bep nie verhaftet worden waren und dass meine Freunde Kleiman und Kugler aus den Konzentrationslagern zurückgekehrt waren. Wir hatten uns alle viel zu erzählen über unsere traurigen Erlebnisse, sie beklagten mit mir den Tod meiner Frau, aber wir hatten doch die Hoffnung, dass die Kinder zurückkommen würden.“