Aruba, Curacao, St. Maarten, Bonaire, Saba und St. Eustatius

Holländisch Karibik

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Seit Oktober 2011 wird die Ausstellung “Lesen und Schreiben mit Anne Frank” – die besonders für Bibliotheken entwickelt wurde – auf den niederländischen Karibikinseln Aruba, Curacao, St. Maarten und Bonaire gezeigt.

Verschiedene Fortbildungen für Lehrer, Bibliothekare, Ausstellungsführer und Freiwillige werden als Teil des Bildungsprogrammes durchgeführt. Schüler und Lehrer verwenden das eigens auf Papiamentu übersetzte Arbeitsheft, das die Ausstellung begleitet. 

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Aruba

Mit der Eröffnung der niederländischen Version der Ausstellung “Lesen und Schreiben mit Anne Frank” im Cas di Cultura (Haus der Kulturen) in Oranjestad startete im Oktober 2011 das Ausstellungsprojekt auf den niederländischen Karibikinseln. Begleitend dazu wurden den Schulen der Umgebung thematische Unterrichtsmaterialien auf Niederländisch und Englisch zur Verfügung gestellt. An den vom Anne Frank Haus angebotenen Fortbildungen nahmen ca. 60 Lehrer und Bibliothekare teil. Bis Ende 2011 wurde die Ausstellung an fünf verschiedenen Orten in Aruba gezeigt. Die Realisierung des Projektes wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Instituto Pedagogico Arubano (IPA) und der Biblioteca Nacional Aruba möglich.

Ausstellungseröffnung in Oranjestad, Aruba, 2011.

Curaçao

Von März bis September 2012 war die Ausstellung auf Curaçao zu sehen. Die Eröffnung fand am 24.03.2012 in der Öffentlichen Bibliothek von Curacao in Willemstad statt.

Mit Hilfe der Curacao Public Library Foundation (Öffentliche Bibliotheksstiftung Curacao) und der Stichting de Cultuur Kameleon (Kulturstiftung Chameleon) konnten die Ausstellungen auf Curaçao realisiert werden. 

 

Schüler arbeiten in ihren Arbeitsheften, Willemstad, Curacao, 2011

Sint Maarten

Im Oktober 2012 reiste die Ausstellung in die Philipsburg Jubilee Library (Jubiläumsbibliothek Philipsburg) , St. Maarten. Die Ausstellung wurde in der niederländischen Version gezeigt, während Unterrichtsmaterialien auch auf Englisch zur Verfügung standen. Die Eröffnungsrede wurde von Gouverneur von St. Maarten, Mr. Eugene Holiday gehalten. Bei der Eröffnungsveranstaltung waren außerdem die Ministerpräsidentin Sarah Wescott Williams, die Ministerin für Bildung, Kultur, Jugend und Sport  Silveria Jacobs und der Gesundheitsminister Cornelius de Weever anwesend.

Die Hauptrednerin war Mary Romney, die Tochter von Lionel Romney. Er, geboren und aufgewachsen auf St. Maarten und Seefahrer der US Handelsmariene, wurde im Konzentrationslager Mauthausen inhaftiert. Frau Romney arbeitet als Assistenzprofessorin an der Universität von Connecticut, wo sie die persönliche Geschichte ihres Vaters erforscht. Während der Ausstellungseröffnung zeigte sie einige Videosequenzen von Interviews, die sie mit ihrem Vater führte.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des bibliothekseigenen Programmes “Monat der Toleranz”, das Filme, Lesungen und ein Toleranz-Paneel gestaltet von Jugendlichen umfasste, gezeigt. Das Team des Anne Frank Hauses bildete insgesamt 30 Pädagogen, darunter Lehrer von Grundschulen und weiterführenden Schulen wie auch Bibliothekare, aus. Während des gesamten Zeitraumes besuchten viele Schulgruppen die Ausstellung.

Malen und Basteln über Anne Frank für Kinder von 6 bis 12 Jahren, Philipsburg, St Maarten, 2012.
Seminar für Leher, Philipsburg, St Maarten, 2012.

Bonaire

Im November 2012 wurde die Austellung in Kralendik, Bonaire eröffnet. Vor Ort waren dir Jong Bonaire Foundation, ein Jugendzentrum und die ‚Scholengemeenschap Bonaire‘ (SGB) als lokale Partner im Projekt involviert. Bei der offiziellen Eröffnung waren die Gouverneurin von Bonaire, Lydia Emerencia und der Geschäftsführer der SGB anwesend. Als Hauptredner, sprach der Journalist Mr. Boi Antoin über das Internierungslager in Bonaire, wo 1940 mehr als 200 Menschen als ‚Feinde der Niederlanden‘ gefangen gehalten wurden. Die Gefangenen waren EinwohnerInnen der niederländischen Antillen, ÖsterreicherInnen und Deutsche. Unter ihnen waren auch einige AntifaschistInnen, geflohene Jüdinnen und Juden sowie dreißig Nazis.

Zusätzlich gab es ein Training über das Arbeiten mit der Ausstellung für LehrerInnen und Freiwillige. Die Ausstellung wurde in Bonaire bis Februar 2013 gezeigt.

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