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Ich habe das Tagebuch der Anne Frank gelesen und es bewegte mich sehr. Leider kann ich dies nicht vom Anne Frank Haus behaupten, nach dem besuch war ich insgesamt doch ziemlich entäuscht da ich auch sehr hohe Erwartungen aufgrund des Tagebuchs hatte. Was mich ehrlich gesagt ein bisschen schockierte waren die Angestellten, welche einem aus dem Raum gescheucht haben bevor man alles anschauen konnte. Finde ich bei einem historisch so relevanten Thema extrem unangebracht.

Günther, Schweiz (Confoederatio Helvetica - 14 Okt 2015

Wieviel haben wir dazu gelernt? Ein Besuch des Hinterhauses macht deutlich, wie Menschen die Lebensperspektive genommen wurde, wozu Hass und Extremismus führen. Es ist förmlich spürbar wenn man durch diese brillante Ausstellung geht. Man spürt diese Enge in den abgedunkelten Räumen. Das nicht herausgehen können, sich nicht einmal bewegen dürfen. Die Franks haben zuvor versucht, das Land zu verlassen, wie viele andere Juden auch. Es ist ihnen misslungen, wie vielen anderen. Viele haben ihr Hab und Gut verkauft, um wenigstens ihren Kindern die Ausreise in ein sicheres Land zu ermöglichen. Viele sind an Behörden, Visa etc. gescheitert, daran, dass Papiere nicht rechtzeitig eintrafen u.ä.. Die Franks haben die Hoffnung trotzdem nicht aufgegeben und sich versteckt, dank mutiger Helfer. Heute steigen Menschen auf überfüllte Fischerboote. Damit ich mich mit meinen Kindern und vielen anderen in einen verplombten Lastwagen pferchen ließe, müsste ich schon sehr verzweifelt sein, keine andere Möglichkeit sehen, keine andere Perspektive. Und die Hoffnung haben, irgendwo lebendig sein zu dürfen, so wie Anne. Und deshalb müssen sich die Politiker auf dem gesamten Erdball fragen lassen, ob sie nicht viel zu lange schon die Augen verschlossen haben, wie damals als die jüdische Bevölkerung versucht hat, in andere Länder auszureisen. Überall auf diesem Planeten, müssten wir Bürger aufstehen und eine Aufnahme von Flüchtlingen fordern. Kann es wirklich sein, dass Entwicklungsländer weltweit mehr Flüchtlinge beherbergen als hochentwickelte Staaten? Nur wenn wir es schaffen, heute auf die Flüchtlinge zuzugehen, zu akzeptieren, dass sie anders sind und sie trotzdem willkommen heißen, nur dann haben wir wirklich etwas aus der Vergangenheit gelernt, wird es irgendwann weniger Anne Franks geben.

Brenda Rost, Deutschland - 4 Sep 2015

Eine tolle Art einen einbloick in das leben der Anne Frank und somit auch den 2. Weltkrieg zu haben! Sehr aufschlussreich und Interressant, ein Muss für jeden der sich für Geschichte und ganz besonders den 2. Welktrieg interressiert!

Ulrich, 12 - Greifenburg - Österreich - 4 Sep 2015

Dieses Haus vermittelt auf sehr berührende Weise das schreckliche Verbrechen an einer Familie, an ganz normalen Menschen wie dir und mir. Unglaublich, faszinierend und unfassbar traurig. Dieses einschnürende Gefühl, das ich beim "Besichtigen" der Räume hatte, kann ich nicht in Worte fassen. Das muss jeder auf sich selbst wirken lassen.

Johanna , 19 - Österreich - 18 Aug 2015

Hallo, ich war mit 15 Jahre zweimal hier im Anne Frank Haus und habe mich damals sehr intensiv mit ihr und der Thematik beschäftigt. Es erfüllt mich mit Hass auf die deutschen bzw die nazis und ich schäme mich für die Verbrechen unserer Vorfahren. Anne hatte eine solche Größe ich bewundere sie. Dass ich einen Teil ihres Namens trage verbindet mich in persönlicher Weise mit ihr. Jetzt nach 12 Jahren bin ich wieder hier zu Besuch und auch heute berührt mich ihr Leben und Sterben. Ich hoffe dazu Bezugnahmen die Erinnerung an Anne Frank u den hollocaust aufrechtzuerhalten und habe deshalb meine pfadfindergruppe (Jugendliche im Alter 14-16 Jahren) hergebracht. Auch sie sind ergriffen. Viele Grüße ans Anne Frank Team "Gut Pfad"

Anne Weitzel , 27 - Nidderau - Deutschland - 15 Aug 2015

Anne hat Millionen ermorden Menschen, vor allen den Kindern ein Gesicht gegeben. Wenn man ihr Tagebuch liest, bemerkt man wie gescheit und aufgeweckt sie war, aber auch wie so vielen andere Mädchen in ihrem Alter. Wenn ich ihre Bilder sehe, sehe ich Freundinen von mir und meine kleine Schwester und mich mit 14. Das Millionen solcher Menschen hingemeuchelt wurden ist unvorstellbar grausam, Durch die Räume zu gehen, wo die Franks, die van Pelz und Fritz Pfeffer sich jahrelang versteckt haben, das Bücherregal und das Tagebuch zu sehen war tief beeindruckend, Die Angst und die Spannung war nach all den Jahren noch immer präsent. Annes Vermächtnis muss erhalten und verbreitet werden. Denn es werden immer noch Menschen verfolgt und ermordet. Jeder der in Deutschland von Schlussstrich unter die Geschichte spricht, sollte durch dieses Haus gehen und sich bewusst machen, das die Vergangenheit Realität ist. Es ist tatsächlich passiert. Die "Weiße Rose" hat es prophezeit: "Der deutsche Name bleibt für immer geschändet.." Das bleibt er zurecht,

Nora, 26 - Magdeburg - Deutschland - 14 Aug 2015