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1940 Amsterdam besetzt
Geschehnisse in der Umgebung der Berlage-Brücke
Berlage-Brücke
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  • Stadtverordneter und stellvertretender Bürgermeister von Amsterdam Kropman vor einem Wagen der SS-Standarte „Der Führer“, auf die Ankunft von Generalleutnant von Tiedemann wartend. Hinten rechts ein Polizist mit einer zusammengerollten weißen Fahne. Empfang deutscher Truppen bei der Duivendrechtse Brücke 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Stadtverordneter und stellvertretender Bürgermeister von Amsterdam Kropman schüttelt Generalleutnant von Tiedemann von der 207. Infanterie-Division die Hand. Generalkonsul Felix Benzler schaut zu. Empfang deutscher Truppen bei der Duivendrechtse Brücke 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Walter Paustian, der Leiter der pro-nationalsozialistischen  „Deutschen Kolonie“ in Amsterdam, begrüßt vorbeifahrende SS-Truppen. Links der Stadtverordnete und stellvertretende Bürgermeister Kropman. Empfang deutscher Truppen bei der Duivendrechtse Brücke 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • SS-Oberführer Georg Keppler, Kommandant der SS Standarte „Der Führer“, begrüßt Generalkonsul Felix Benzler. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • H.R. Stoett, Hauptkommissar bei der Ausländerpolizei, betrachtet Einschusslöcher niederländischer Waffen in einem Wagen der SS. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Deutsche Truppen fahren über die Weesperzijde nach Amsterdam; Niederländer schauen ihnen dabei zu. Empfang deutscher Truppen 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Deutsche Truppen fahren über die Berlage-Brücke. Sie werden von nationalsozialistisch gesinnten Niederländern und Deutschen begrüßt. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD
  • Deutsche Armeefahrzeuge Fahren über die Damstraat zum Rathaus. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Ein Beamter mit einem Stadtplan von Amsterdam erwartet die deutschen Truppen. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
  • Generalleutnant von Tiedemann betritt das Rathaus. Empfang deutscher Truppen in Amsterdam 15. Mai 1940 © Beeldbank WO2 / Nationaal Oorlogs- en Verzetsmuseum Overloon/Liberty Park

Deutsche Soldaten auf der Berlage-Brücke

Zwei Tage zuvor kämpften die Nazis noch beim Grebbeberg gegen die niederländische Armee. Die deutschen Truppen werden bei Duivendrecht von Amsterdams stellvertretendem Bürgermeister Kropman erwartet.

Kropman äußert gegenüber General von Tiedemann die Hoffnung, dass die Deutschen die Juden in Amsterdam in Ruhe lassen. Um ihn einigermaßen zu beruhigen, sagt von Tiedemann: „Wenn die Juden uns nicht sehen wollen, werden wir die Juden nicht sehen.”

Dieses Foto und andere Aufnahmen im Straßenbild von heute

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Maitage

Der deutsche Angriff gegen die Niederlande beginnt am 10. Mai 1940. Nun werden auch die Niederlande in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen. Die niederländische Armee legt am 14. Mai die Waffen nieder und kapituliert am Morgen des 15. Mai. Die Kampfhandlungen haben nur 4 Tage gedauert. Nur in Zeeland gehen die Kämpfe bis zum 19. Mai weiter.

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1933 Auf der Suche nach einem sicheren Leben

Die Franks möchten sich, wie viele andere Juden im nationalsozialistischen Deutschland, in Sicherheit bringen. Otto Frank reist schon vor und gründet in Amsterdam seine Handelsniederlassung für Opekta.

1938 Viele jüdische Flüchtlinge nach den Novemberpogromen

Nach den Novemberpogromen fliehen mehr Juden in die Niederlande. Auch Prinzessin Juliana fühlt sich mit der jüdischen Gemeinschaft verbunden. Während der Aufnahme von Juden mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, treten NSB-Leute zunehmend militanter in Erscheinung.

1940 Amsterdam besetzt

Für die Familie Frank ändert sich nach dem Einmarsch der Deutschen zunächst noch nicht so viel. Opekta zieht in die Prinsengracht um. Bombenangriffe fordern Tote und Verletzte in Amsterdam.

1940  Amsterdam besetzt

1941 Juden haben immer weniger Rechte

Es beginnt mit einem Kinoverbot, aber schon bald werden Juden praktisch überall aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen. Jüdische Kinder müssen gesonderte Schulen besuchen, also auch Anne und Margot Frank.

1941  Juden haben immer weniger Rechte

1942 Es wird immer gefährlicher für Juden

Zum dreizehnten Geburtstag bekommt Anne Frank ein Tagebuch geschenkt. Ein paar Tage später schreibt sie etwas über die Lage in Amsterdam. Der gelbe Stern wird eingeführt, und die ersten Razzien finden statt. Im Juli taucht die Familie Frank unter.

1942  Es wird immer gefährlicher für Juden

1943 Deportationen und Anschläge

Während die Familie Frank im Versteck lebt, werden mehrere tausend Juden aus Amsterdam deportiert. Der Widerstand versucht, die Deportationen durch Anschläge auf u.a. das Bevölkerungsregister zu vereiteln. Aber es nützt nicht viel.

1943  Deportationen und Anschläge

1944 Entdeckt und verhaftet

Am 4. August werden Anne und die anderen im Hinterhaus entdeckt und verhaftet. Über Westerbork werden sie nach Auschwitz deportiert. Als die Alliierten im Süden der Niederlande die Grenze passieren, entsteht kurzzeitig die Hoffnung auf eine rasche Befreiung. Deutsche Soldaten und NSB-Leute ergreifen nach dem „Dolle Dinsdag“ (Verrückten Dienstag) die Flucht.

1944  Entdeckt und verhaftet

1945 Der Hungerwinter fordert seinen Tribut

Amsterdam leidet unter dem Hungerwinter. Viele Menschen verhungern oder erfrieren. Edith, Margot und Anne Frank sterben im Konzentrationslager. Otto Frank überlebt als einziger. Die Kanadier erreichen Amsterdam.

1945 Freude und Kummer

Bei einem Fest auf dem Dam am 7. Mai schießen deutsche Soldaten in die Menge. Es gibt mehrere Todesopfer. Am 8. Mai wird Amsterdam endgültig befreit. Otto Frank kehrt zurück. Er weiß bereits, dass Edith tot ist. Dass seine beiden Töchter nicht überlebt haben, erfährt er erst später.

1945  Freude und Kummer

1946 Langsam nimmt das Leben wieder seinen Lauf

Am 3. Mai 1946 findet der erste offizielle Totengedenktag statt. Anne Franks Tagebuch wird am 25. Juni 1947 veröffentlicht. In Amsterdam nimmt das normale Leben langsam wieder seinen Lauf. Nur 10.000 der 70.000 Juden, die 1940 in der Stadt wohnten, haben den Krieg überlebt.

1950 Bleibende Erinnerung

Auch wenn seit der Befreiung schon fünf Jahre vergangen sind, hat der Krieg noch einen deutlichen Nachhall. Die jüdische Gemeinschaft dankt der Stadt Amsterdam mit einem Denkmal für die Hilfe, die sie den Juden geleistet hat.

1950  Bleibende Erinnerung
  • 1950
  • Den Beschützern der niederländischen Juden in den Besatzungsjahren. Beschützt durch Ihre Liebe. Gestärkt durch Ihren Widerstand. Trauernd mit Ihnen.

    Teil der Inschrift des Denkmals „Jüdische Dankbarkeit“
  • picture:Einmal im Jahr zwei Schweigeminuten

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Wie die deutsche Besatzung und die Judenverfolgung Amsterdam gezeichnet haben

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Anne Franks Amsterdam aus der Vogelperspektive

Die wichtigsten Orte und Geschichten aus Anne Franks Amsterdam. Klicke die Zeitleiste an und erfahre, wie sich Amsterdam ab 1933 von einem Zufluchtsort in eine besetzte Stadt verwandelt. Klicke zum Vergrößern auf das kleine Pluszeichen links. Die Orte auf der Karte lassen sich dann besser anklicken.