Schuilkelder bij Noorderkerk © Stadsarchief Amsterdam / Bernard Eilers
Aufruf zum Februarstreik auf dem Noordermarkt
Am Morgen des 25. Februar findet beim Noordermarkt eine Versammlung der CPN (Kommunistische Partei der Niederlande) statt. Als Protest gegen die NSB und die Judenverfolgung der deutschen Besatzungsmacht wird zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Die Teilnehmer erhalten Flugblätter mit Streikaufrufen, die sie in den Betrieben verteilen.

Es gelingt. Die Straßenbahnen fahren nicht mehr, und dadurch bekommen alle Amsterdamer etwas von der Aktion mit. Auch in anderen Städten wird gestreikt. Am zweiten Tag wird der Streik von deutschen Polizeitruppen niedergeschlagen. Es gibt Tote und Verletzte, und Menschen werden verhaftet.

Februarstreik
Eine Phase von Schlägereien zwischen WA-Männern, Antisemiten und Deutschen auf der einen und Juden und Antifaschisten auf der anderen Seite eskaliert im Tod eines WA-Mannes und erbittertem Widerstand, als die Deutschen die von zwei deutschen jüdischen Emigranten geführte Eisdiele Koco stürmen. Am 22. und 23. Februar 1941 verhaften die Deutschen als Vergeltung 425 Juden. Zwei Tage später bricht aus Protest dagegen in Amsterdam und einigen anderen Städten ein großer Streik aus. Zur Erinnerung an den Februarstreik findet alljährlich am 25. Februar eine Veranstaltung beim Denkmal des Dockarbeiters in Amsterdam statt.
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