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Deutscher Wachtposten bei der Blauwbrug
Die deutsche Polizei stellt am 12. Februar 1941 eine Wache bei der Blauwbrug auf, um das jüdische Viertel abzusperren. Mit Gittern, Stacheldraht und hochgezogenen Brücken wird das Viertel abgeriegelt. Nur Bewohner dürfen hinein und hinaus, und die Nazis stellen Schilder auf mit dem Text „Judenviertel. Joodsche Wijk“.
Ab 1942 müssen alle niederländischen Juden in dieses Viertel ziehen. Anschließend werden sie bei Razzien verhaftet.

Dieses Foto und andere Aufnahmen im Straßenbild von heute
Februarstreik
Eine Phase von Schlägereien zwischen WA-Männern, Antisemiten und Deutschen auf der einen und Juden und Antifaschisten auf der anderen Seite eskaliert im Tod eines WA-Mannes und erbittertem Widerstand, als die Deutschen die von zwei deutschen jüdischen Emigranten geführte Eisdiele Koco stürmen. Am 22. und 23. Februar 1941 verhaften die Deutschen als Vergeltung 425 Juden. Zwei Tage später bricht aus Protest dagegen in Amsterdam und einigen anderen Städten ein großer Streik aus. Zur Erinnerung an den Februarstreik findet alljährlich am 25. Februar eine Veranstaltung beim Denkmal des Dockarbeiters in Amsterdam statt.
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