© Beeldbank WO2 / NIOD / Stapf Bilderdienst
Eingeschlagene Schaufensterscheiben in der Jodenbreestraat
Eingeschlagene Schaufensterscheiben in der Jodenbreestraat, nach Auseinandersetzungen zwischen WA-Männern und Juden.
Das Foto wurde vom deutschen Fotopressebüro Stapf Bilderdienst aufgenommen, der sich in Amsterdam niedergelassen hatte.
Antisemitismus
Antisemitismus kommt in Amsterdam nicht häufig vor, aber er existiert. Es gibt mehrere faschistische Gruppierungen, die nicht nur in ihren Schriften gegen Juden hetzen, sondern auch durch gewalttätige Ausschreitungen von sich reden machen. Auch die NSB wird des Antisemitismus verdächtigt, doch ihr Führer Mussert streitet das ab. Seit der Besetzung werden in Amsterdam immer wieder jüdische Geschäfte, Lokale und Denkmäler demoliert. Die jüdische Bevölkerung lässt sich das anfangs nicht gefallen. So kommt es 1941 zu einer großen Schlägerei, als WA-Männer in das jüdische Viertel eindringen und eine jüdische Schutztruppe sie abfängt
mehr zu diesem Thema
mehr zu diesem Thema