Juden werden zum Arbeitseinsatz in Deutschland aufgerufen
Die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ beginnt, Juden persönliche Aufforderungen für den Arbeitseinsatz in Deutschland zuzustellen. Mit Begriffen wie „Arbeitseinsatz“, „Arbeitsbeschaffung“ und „Emigration“ verschleiern die Nazis, dass es um schwere Zwangsarbeit und Transporte in Konzentrations- und Vernichtungslager geht.
Die ersten Aufforderungen gelten meist jungen Menschen, die aus Deutschland stammen.
Die Zentralstelle hat ihren Sitz in einer Schule am Adama van Scheltemaplein gegenüber dem Hauptquartier des Sicherheitsdienstes.
Euterpestraat
Gelegen in Oud-Zuid (Alt-Süd), einem Viertel, in dem sich in den 30er Jahren viele deutsch-jüdische Flüchtlinge niederlassen. In der Besatzungszeit befindet sich in dieser Straße das Hauptquartier der niederländischen Abteilung des Sicherheitsdienstes. Im Mai 1945 bekommt die Euterpestraat einen neuen Namen; sie wird nach dem Widerstandskämpfer Gerrit van der Veen benannt.
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