© Jon Blair / Anne Frank Stichting
Anne „in der Schweiz“
Hanneli Goslar wohnt in der Nähe von Anne Frank an der Zuider Amstellaan, heute Rooseveltlaan. Sie ist eine gute Freundin von Anne, und auch ihre Eltern sind befreundet. In diesem Film steht sie vor Annes Haus und erzählt, wie sie von einem Nachbarn hört, dass Anne fort ist. Ins Ausland geflüchtet, sagt er.
Das mit der Flucht stimmt nicht, aber Hanneli glaubt es. Auch Freunde und Bekannte der Familie Frank glauben es. In Wirklichkeit taucht die Familie Frank am 6. Juli 1942 unter und versteckt sich im Hinterhaus an der Prinsengracht.
Anne ist traurig wegen Hanneli
"Im Hinterhaus denkt Anne oft an ihre gute Freundin. Sie schreibt ins Tagebuch:
„Gestern Abend war ich wieder sehr traurig. (…) Und Hanneli? Lebt sie noch? Was tut sie? O Gott, beschütze sie und bringe sie zu uns zurück. Hanneli, an dir sehe ich immer, wie mein Schicksal auch hätte sein können, immer sehe ich mich an deiner Stelle.”"
Begegnung in Bergen-Belsen
1945 spricht Hanneli mit Anne Frank im Lager Bergen-Belsen. Sie können einander nicht sehen, denn zwischen ihnen ist eine hohe, dichte Absperrung. Überrascht erfährt Hanneli, dass Anne zwei Jahre in einem Versteck im Firmengebäude ihres Vaters verbracht hat und dass die Fluchtgeschichte dazu dienen sollte, die Nazis in die Irre zu führen.
Anne stirbt 1945 in Bergen-Belsen, wie ihre Schwester Margot. Hanneli überlebt und kehrt nach Amsterdam zurück.
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Untertauchen
Untergetauchte sind Menschen, die sich vor der deutschen Besatzungsmacht verstecken. 1942 und 1943 tauchen vor allem Juden unter, später zunehmend auch junge Männer, die nicht als Zwangsarbeiter nach Deutschland wollen. Auch Angehörige des Widerstandes und Teilnehmer an Streiks tauchen häufig unter.
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