© Anne Frank Stichting
Der Kastanienbaum
Zwei Jahre verharren die Untergetauchten im Hinterhaus. Anne Frank fühlt sich eingesperrt. Der Kastanienbaum im Garten wird ihr wichtig.
In den Jahren, die Anne im Versteck verbringt, sehnt sie sich immer mehr nach Freiheit und nach der Natur. Das Dachfenster des Hinterhauses ist nicht verhängt. Hier kann Anne den Himmel, die Vögel und den Kastanienbaum sehen. Seine Äste reichen fast bis ans Haus.
Tagebuch
Im Tagebuch schreibt Anne dreimal etwas über den Baum, das letzte Mal am 13. Mai 1944:
„Unser Kastanienbaum steht von oben bis unten in voller Blüte und ist viel schöner als im vergangenen Jahr.“
Umgeweht
Annes Baum steht inzwischen nicht mehr. Die 170 Jahre alte Rosskastanie stand im Garten des Hauses Keizersgracht 188, schräg hinter dem Hinterhaus und war einer der ältesten Kastanienbäume in Amsterdam. Der Baum war krank und wurde im August 2010 von einer Sturmbö umgeweht.
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Prinsengracht 263
Am 1. Dezember 1940 zieht Otto Franks Firma vom Singel in ein größeres Gebäude um. Es liegt an der Prinsengracht 263, in der Nähe der Westerkerk. Vom 6. Juli 1942 bis zum 4. August 1944 dient das Hinterhaus des Gebäudes der Familie Frank und vier weiteren Verfolgten als Versteck.
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