© Maria Austria Instituut / Maria Austria
Einmal im Jahr zwei Schweigeminuten
Maria Austria ist als jüdischer Flüchtling aus Österreich während der Besatzungszeit in Amsterdam untergetaucht. 1943 fotografiert sie von ihrem Versteck aus deutsche Soldaten, die durch die Vondelstraat marschieren.
Nach dem Krieg eröffnet sie ein Fotoatelier, das sich Gegenständen des Alltagslebens widmet.
Mit diesem Foto setzt Maria Austria die alljährliche Tradition der zwei Schweigeminuten für die Opfer des Krieges ins Bild.
1954 macht Maria Austria unter anderem eine besondere Fotoserie der Räume im Anne Frank Haus, lange bevor das Haus 1960 als Museum eröffnet wird.


Gedenken
Die Bevölkerung errichtet bald nach der Befreiung Denkmäler zur Erinnerung an die Menschen, die von den deutschen Besatzern ermordet wurden. Vor allem die Opfer der jüngsten Racheaktionen sind noch frisch im Gedächtnis.
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