© Collectie Joods Historisch Museum, Amsterdam (collectie J. van Velzen).
Eine der wichtigsten Synagogen Amsterdams ist die Portugiesische Synagoge am Mr. Visserplein
Seit dem siebzehnten Jahrhundert migrieren Juden aus ganz Europa nach Amsterdam. Anders als in ihren Heimatländern herrscht hier relativ große Religionsfreiheit. Eine der ältesten Synagogen der Stadt ist die Portugiesische Synagoge am Mr. Visserplein. Errichtet zwischen 1672 und 1675, ist sie in jener Zeit die größte Synagoge der Welt.
Neben der Portugiesischen Synagoge stehen in Amsterdam in jener Zeit auch die Hochdeutsche Synagoge und die Neue Synagoge. Im zwanzigsten Jahrhundert werden daneben die Raw Aron Schuster Synagoge (oder Obrechtsjoel) und die Lekstraatsynagoge eingeweiht.
Jonas Daniel Meijerplein
An diesem Platz mitten im jüdischen Viertel steht die Portugiesische Synagoge von 1675, einst die größte Synagoge der Welt. Außerdem stehen hier die ehemaligen Synagogen der Hochdeutschen Gemeinde. Ende Februar 1941 werden auf diesem Platz 425 jüdische Männer zusammengetrieben und in die Konzentrationslager Mauthausen und Buchenwald deportiert. Aus Protest gegen diese Razzien kommt es zum „Februarstreik“. Seit 1946 findet jährlich am 25. Februar eine Gedenkveranstaltung statt.
1952 enthüllt Königin Juliana das Denkmal „De Dokwerker“ (Der Dockarbeiter) zum Gedenken an diesen Streik.
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