Otto Treumann, omstreeks 1934 (privécollectie)
Otto Treumann – „Wir wollten gern gute Deutsche sein“
1936 beginnt der siebzehnjährige Otto Treumann eine Ausbildung in angewandter graphischer Kunst an der „Nieuwe Kunstschool“ (vom Dessauer Bauhaus inspirierte „Neue Kunstschule“) in Amsterdam. Er wohnt bei seinem zwanzig Jahre älteren Bruder Franz und dessen Frau Alice, die schon 1934 in die Niederlande emigriert sind. Otto hat sein Land nur ungern verlassen: „Wir wollten gern gute Deutsche sein.“
Auch Ottos Eltern und seine Großmutter möchten fort aus Deutschland, und es gelingt ihnen, 1939 in die Niederlande zu gehen. Als sie bei Franz und Alice einziehen, sucht sich Otto eine andere Unterkunft. Nach seiner Ausbildung findet er eine Stelle als grafischer Gestalter in einer kleinen Werbefirma.
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Otto Treumann
1935 kommt der sechzehnjährige Otto Treumann als Emigrant in die Niederlande, da es in Deutschland für Juden zu gefährlich geworden ist. Vom September 1942 bis zum Kriegsende taucht Otto unter. Er versteckt sich erst in Leidschendam und ab Mitte 1943 in Amsterdam. In dieser Zeit im Untergrund fälscht er für den Widerstand Ausweise und Bezugsscheine.
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