© Stadsarchief Amsterdam
Joop Zoutberg – Zuflucht in der Matze-Fabrik
Joop Zoutberg, ein nichtjüdischer Junge, wohnt im jüdischen Viertel von Amsterdam. Sein Vater ist Direktor der Matze-Fabrik. Schon vor dem Einmarsch der Deutschen wird der damals achtjährige Joop mit den Folgen des Nazi-Regimes konfrontiert.
„Ende der dreißiger Jahre flohen immer mehr Juden aus Deutschland nach Amsterdam. Dutzende von ihnen fanden vorübergehend eine Bleibe auf dem Dachboden der Matze-Fabrik. Die verrücktesten Sachen hatten sie mitgenommen, irgendwann stand sogar eine Wäschemangel auf dem Fabrikgelände. Das hat meinen Bruder die Fingernägel gekostet, denn wir hielten es für einen Spaß, wenn er die Finger unter die Walze legte und ich am Rad drehte, tja, also das ging nicht gut.“
Quelle: Fragment aus Machteloos? Ooggetuigen van de Jodenvervolging. Unter Mitarbeit der Autoren Anne Timmerman und Joop Zoutberg.
Joop Zoutberg
Joop Zoutberg wohnt als nichtjüdischer Junge mit seiner Familie im jüdischen Viertel. Sein Vater arbeitet in der Matze-Fabrik, und Joop fühlt sich hier zu Hause. Nachdem der gelbe Stern eingeführt wird, beginnen die Razzien. Joop wird Zeuge, wie seine Nachbarn und Freunde schließlich alle abgeholt werden.
Mehr über diese Person
Mehr über diese Person