Die Suche

Unterrichtsmaterial über den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg
  • Antisemitismus
  • Holocaust
  • Zweiter Weltkrieg

Im Comic „Die Suche“ geht es um das jüdische Mädchen Esther. Anhand ihrer Geschichte erfahren die Schüler*innen etwas über die wichtigsten Geschehnisse der Judenverfolgung. Darüber hinaus lernen sie mehr über die gesellschaftlichen Rollen der Opfer, Täter*innen, Helfer*innen und Zuschauer*innen.

Dauer
Dauer
120 minutes
Module
Module
Comic, Digitale Unterrichtseinheit

Comic auf der Grundlage von Zeitzeugenberichten

Dem Inhalt liegen historische Fotos, Zeitzeugenberichte und Biografien zugrunde. Die Personen sind fiktiv. Was ihnen widerfährt, basiert größtenteils auf Berichten von Zeitzeugen. So erhält Geschichte eine menschliche Dimension, und die Schüler*innen können sich in die Hauptpersonen hineinversetzen.

„Die Suche“ ist die Fortsetzung des didaktischen Comics „Die Entdeckung“.

ZUM DIGITALE UNTERRICHTSEINHEIT DIE SUCHE

Esthers Geschichte

Das jüdische Mädchen Esther überlebt den Zweiten Weltkrieg, doch ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet. Mehr weiß Esther nicht. Dann spürt ihr Enkel Daniël den früheren Nachbarjungen Bob auf. Bob war wie Esthers Eltern in Auschwitz und bis zuletzt mit ihrem Vater zusammen. Esther ist tief erschüttert von seinem Bericht. Sie erzählt ihrer Freundin Helena, dass sie ihre Eltern immer schrecklich vermisst hat. An ihre Gesichter kann sie sich kaum noch erinnern. Doch da fällt Helena etwas ein.

Aufbau Unterrichtsmaterial

Die online verfügbare Unterrichtseinheit besteht aus folgenden Modulen:

  1. Filmclip
  2. Zeitleiste
  3. Esthers Geschichte
  4. Bobs Kampf
  5. Tatsächlich geschehen 
  6. Barends Hilfe
  7. Sie sahen, was geschah
  8. Wer tut eigentlich so etwas?
  9. Gedenken

Die Lektüre des Comic und das Bearbeiten der Aufträge dauern ungefähr zwei Stunden.

“Was meinte Abel Herzberg mit: Im Zweiten Weltkrieg wurden nicht sechs Millionen Juden ermordet. Ein Jude wurde ermordet, und das geschah sechs Millionen mal. Ein Schüler antwortete zu meiner Überraschung: Dass die Nazis sechs Millionen mal die Möglichkeit hatten, damit aufzuhören.”