Fritz Pfeffer ist Zahnarzt in Berlin. Er ist mit Charlotte Kaletta verlobt, einer Katholikin. Das Paar kann nicht heiraten, da die deutschen Rassengesetze Eheschließungen zwischen Juden und Nichtjuden verbieten.
In der Pogromnacht im November 1938 werden in ganz Deutschland Juden misshandelt und verhaftet. Synagogen werden in Brand gesteckt, Läden und anderer jüdischer Besitz verwüstet. Für Fritz ist das der Moment, aus Deutschland zu fliehen. Seinen kleinen Sohn Werner schickt er am 1. Dezember per Schiff zu seinem Bruder nach Großbritannien. Fritz selber flüchtet in die Niederlande. Charlotte folgt ihm drei Wochen später.