Am Sonntagmorgen, dem 6. Dezember 1942, bombardieren die britischen Luftstreitkräfte die Philips-Werke in Eindhoven. Philips produziert Bauteile und Geräte für die deutsche Wehrmacht. Die Fabriken sind über die Stadt verteilt. Trotz der Verluste – 14 der 93 Flugzeuge stürzen ab – ist die „Operation Oyster“ ein militärischer Erfolg. Große Teile der Philips-Werke werden zerstört.
Für die Bevölkerung von Eindhoven sieht die Sache anders aus. Durch Bomben, die ihr Ziel verfehlen, sterben 138 Menschen. Viele Gebäude, darunter ein Krankenhaus, werden beschädigt.
Wegen des Zeitpunktes wird dieser Bombenangriff auch als „Sinterklaasbombardement“ (St.-Nikolaus-Bombardierung) bezeichnet.

