Am 14. Juni 1947 wird auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz ein Museum eröffnet. In mehreren Gebäuden auf dem Lagergelände erhalten die Besucher Informationen über das Leben im Lager und über die mehr als eine Million Menschen, die dort umgekommen sind. Berge aus Koffern, Schuhen, Brillen und anderen Besitztümern der ermordeten Jüdinnen und Juden sind zu sehen. Im ersten Jahr verzeichnet das Museum 170.000 Besucher. Derzeit sind es mehr als zwei Millionen.
In den 1960er Jahren wird das Museum mit nationalen Ausstellungen erweitert. Darin geht es um die Judenverfolgung in verschiedenen europäischen Ländern.
In Auschwitz-Birkenau, dem zweiten Ort des Lagers, wird 1967 ein Denkmal errichtet. Auf diesem großen Gelände stehen Häftlingsbaracken, andere Gebäude und Ruinen der Gaskammern.




