Am 29. Juli 1954 erfolgt die Grundsteinlegung für Yad Vashem in Westjerusalem, Israel. Yad Vashem ist eine offizielle Erinnerungsstätte zum Gedenken an die Opfer der Judenverfolgung durch die Nazis und deren Handlanger in Europa. Die Gedenkstätte sammelt Dokumente und Zeugenberichte, betreibt Forschung und klärt über die Geschichte des Holocaust auf, unter anderem mit Ausstellungen.
Yad Vashem ehrt Menschen, die Jüdinnen und Juden in den Jahren des Holocaust gerettet oder ihnen geholfen haben. Sie erhalten den Titel „Gerechte unter den Völkern“ („Righteous Among the Nations), eine Medaille und eine Urkunde. Ihr Name wird in einer Gedenkmauer eingraviert.
Auch die Helfer und Helferinnen der Untergetauchten im Hinterhaus – Miep und Jan Gies, Johannes Kleiman, Victor Kugler und Elly van Wijk-Voskuijl – wurden auf Vorschlag von Otto Frank in Yad Vashem geehrt.


