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Nazi-Deutschland und das faschistische Italien schließen Freundschaft

25. Oktober 1936 Berlin

Im Oktober 1936 bekommt Hitler Besuch des italienischen Außenministers, Galeazzo Ciano. Aus dieser Begegnung resultiert ein geheimer Freundschaftsvertrag zwischen Italien und Deutschland. Benito Mussolini, Italiens faschistisches Staatsoberhaupt, hält kurz darauf eine Rede, in der er von der „Achse Berlin-Rom“ spricht, um die sich Europa künftig drehen werde. Auf diese Worte geht der Begriff „Achsenmächte“ zurück.

Einen Monat später unterzeichnet Deutschland einen Vertrag mit Japan: den „Antikominternpakt“. Darin vereinbaren die beiden Länder gegenseitige Unterstützung im Kampf gegen den Kommunismus. Italien tritt ein Jahr später dem Abkommen bei.

Deutschland und Italien erweitern ihre Zusammenarbeit 1939 mit dem „Stahlpakt“: Sie versprechen sich gegenseitige Unterstützung im Fall eines Angriffskrieges gegen eines der beiden Länder. Während des Zweiten Weltkriegs wird Deutschland vor allem Italien unterstützen, das militärisch viel schwächer ist.

Am 27. September 1940 vereinbaren Deutschland, Italien und Japan im „Dreimächtepakt“ eine militärische Zusammenarbeit. Von da an werden sie als „Achsenmächte“ bezeichnet; gemeint ist die „Achse Berlin - Rom - Tokio“. Mehrere Verbündete Deutschlands treten später dem Dreimächtepakt bei: Ungarn, die Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien.