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Schlacht um den Grebbeberg

11. Mai 1940 Rhenen

Einen Tag nach dem Einmarsch in die Niederlande erreicht ein Teil der deutschen Wehrmacht die Grebbelinie, etwa 60 Kilometer hinter der Grenze. Diese Verteidigungslinie besteht aus einem großen Hügel mit steilen Hängen. Am Fuß befinden sich Verteidigungsanlagen, und das Gelände davor wurde überflutet.

Der Angriff beginnt am 11. Mai. Einen Tag später haben die Deutschen die niederländische Verteidigung überrollt und den Grebbeberg fast komplett eingenommen. Am nächsten Morgen startet die niederländische Armee einen Gegenangriff, jedoch ohne Erfolg. Am späten Nachmittag geben die Niederländer den Kampf auf und die Truppen ziehen sich auf eine neue Verteidigungslinie weiter westlich zurück.

Die Deutschen merken erst nach ein paar Stunden, dass die Grebbelinie verlassen wurde. Die deutschen Truppen beginnen mit der Verfolgung, stoßen jedoch nur an wenigen Orten auf niederländische Einheiten.

Dann ist es schon der 14. Mai. Die deutsche Wehrmacht erreicht Utrecht, und ihr Kommandant droht schon bald mit einer Bombardierung der Stadt. Das ist für General Winkelman, den Oberbefehlshaber der niederländischen Armee, Anlass zur Kapitulation. Kurz zuvor wurde Rotterdam schwer bombardiert, und das darf nicht auch noch mit Utrecht geschehen.

In der Schlacht um den Grebbeberg kamen 420 niederländische und rund 250 deutsche Soldaten ums Leben.