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Deutschland wird aufgeteilt

17. Juli 1945 Potsdam

Am 17. Juli 1945 beginnt die Potsdamer Konferenz. Die drei Teilnehmer sind die Sowjetunion, die USA und das Vereinigte Königreich, die wichtigsten alliierten Länder. Auf der Konferenz besprechen sie die Zukunft des soeben besiegten Deutschlands.

Die Alliierten wollen es nicht so machen wie beim Friedensvertrag von Versailles. Dessen strenge Bedingungen waren eine der Ursachen für den Aufstieg der Nazis. Trotzdem muss sich Deutschland ändern. Alle Nazi-Einflüsse sollen verschwinden, das Land soll demokratisch werden. Deutschland muss auch Kriegsschäden ersetzen. Ein Teil seiner Fabriken wird demontiert und in die Sowjetunion gebracht.

Nach dem gemeinsamen Sieg über den Feind rücken die Unterschiede zwischen der Sowjetunion und den westlichen Großmächten wieder mehr in den Vordergrund. Beide Lager haben andere Pläne mit „ihrem“ Teil Deutschlands. Stalin will ein kommunistisches Regime in Deutschland, während die Westmächte ein demokratisches Land wollen.

Nachdem am 23. Mai 1949 von den Westalliierten die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, wird am 7. Oktober in Ostdeutschland die Deutsche Demokratische Republik ausgerufen.