Übersicht

Hungersnot in Deutschland

1917-1919 Berlin

Am Ende des Ersten Weltkriegs herrscht in Deutschland großer Hunger. Verzweifelt versuchen die Menschen an Essen zu gelangen. Beispielsweise in Berlin, wo hungrige Frauen und Kinder ein Pferd auf der Straße zerlegen. Das Tier wurde bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen getötet. Obwohl in den Straßen geschossen wird, stürzen sich die ausgehungerten Frauen und Kinder auf das Pferd.

In den vier Kriegsjahren haben Deutschlands Gegner alle Transporte durch eine Seeblockade unterbunden. Dadurch kam es zu einer großen Nahrungsmittelknappheit. Erst ab März 1919 werden wieder Nahrungsmittel an Deutschland geliefert.