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Gescheiterter Putsch in Deutschland

13. März 1920 Deutschland

Der Kapp-Putsch ist ein Putsch rechtsgerichteter Militärs in Berlin. Sie stürzen die demokratisch gewählte Regierung und ersetzen sie durch eine autoritäre Leitung, die über das Land herrschen will, ohne von der Bevölkerung gewählt worden zu sein. Die Regierung flieht nach Stuttgart. Sechs Tage lang haben die Putschisten die Macht in Berlin, doch sie wissen nicht, was sie mit ihrer Macht anfangen sollen. Von der Bevölkerung werden sie nicht unterstützt. Bald legt ein Generalstreik die gesamte Stadt lahm. Die Putschisten geben auf. Die Regierung kehrt zurück und unternimmt wenig, um sie zu bestrafen.

In Deutschland kommt es zu weiteren Versuchen, die demokratisch gewählte Regierung abzusetzen. Ein Jahr später, im März 1921, versuchen Kommunisten mit Anschlägen und Streiks einen Arbeiteraufstand zu beginnen. Nach zwei Wochen hat die Regierung den Aufstand niedergeschlagen.