Anne Frank - eine Geschichte für heute

Eine Wanderausstellung für alle ab 11 Jahre
  • Anne Frank
  • Antisemitismus
  • Holocaust
  • Zweiter Weltkrieg

„Anne Frank, eine Geschichte für heute“ erzählt Anne Franks Geschichte vor dem Hintergrund des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellung zeigt Bilder von Annes Kindheit in Frankfurt und Amsterdam und schildert den Aufstieg der Nazis, die Judenverfolgung und die Reaktion der Bevölkerung.

Die Ausstellung

Anne Frank - eine Geschichte für heute erzählt Anne Franks Geschichte vor dem Hintergrund des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellung gibt es in verschiedenen Versionen. Vom Inhalt her vergleichbar, unterscheiden sie sich in der Gestaltung und im Umfang. In der Regel läuft die Ausstellung über zwei bis vier Wochen. Sie wird durch Begleitmaterial ergänzt, u.a. einen Katalog, eine DVD und eine Handreichung für Ausstellungsbegleiter*innen. In vielen Ländern hat die Ausstellung zu Folgeaktivitäten angeregt, z.B. Schulungen für Lehrkräfte, Theateraufführungen und Bildungsprojekte für Schüler*innen. 

Ausstellungsbegleiter*innen

Die Ausstellung richtet sich vor allem an Jugendliche von 11 bis 18 Jahren. In vielen Ländern führen junge Menschen die Besucher*innen durch die Ausstellung. Für diese Aufgabe haben sie sich in einem Trainingsseminar vorbereitet. Dabei haben sie nicht nur Wissen über die Hintergründe der Ausstellung erworben, sondern auch gelernt, wie sie die Inhalte Gleichaltrigen vermitteln und dabei zugleich allgemeinere Themen wie Toleranz und Diskriminierung ansprechen können. 

Ziele

Mit dieser Ausstellung möchte das Anne Frank Haus: 

  • über die Geschichte des Holocaust aus der Perspektive von Anne Frank und ihrer Familie informieren; 
  • zeigen, dass es in jeder Gesellschaft kulturelle, ethnische, religiöse und politische Unterschiede zwischen den Menschen gibt. In vielen Ländern gibt es Gruppierungen, die sich als überlegen betrachten und anderen das Recht auf Gleichbehandlung absprechen. Solche Einstellungen können zu Diskriminierung, Ausgrenzung, Verfolgung und sogar zu Mord führen; 
  • dazu anregen, über Begriffe wie Toleranz, gegenseitigen Respekt, Menschenrechte und Demokratie nachzudenken;
  • die Einsicht vermitteln, dass eine Gesellschaft, in der die Unterschiede zwischen den Menschen respektiert werden, nicht von allein entsteht. Gesetze sind selbstverständlich notwendig, doch jeder Mensch muss sich auch persönlich dafür engagieren.

Sprachen

Die Ausstellung ist in mehr als 30 Sprachen verfügbar. 

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten der Ausstellung, die Kosten, den Transport und das Begleitprogramm wissen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sie können sich auch an unseren lokalen Partner wenden. Den lokalen Partner für Ihr Land finden Sie über den Link Weltweite Aktivitäten.

Weltweiten Aktivitäten