Lasst mich ich selbst sein

Anne Franks Lebensgeschichte
  • Anne Frank
  • Antisemitismus
  • Diskriminierung
  • Holocaust
  • Zweiter Weltkrieg
  • Vorurteile

Diese Ausstellung verbindet Anne Franks Lebensgeschichte mit der Gegenwart. Das Schicksal von Millionen Opfern der Judenverfolgung während des 2. Weltkriegs weckt persönliche Betroffenheit. Eine Geschichte, die mit Vorurteilen und Schubladendenken beginnt.

Module
Module
Training, Arbeitsblatt, Video, Zeitleiste, Handreichung

Die Ausstellung

Im ersten Teil von „Lasst mich ich selbst sein“ steht Anne Franks Lebensgeschichte im Mittelpunkt. Großformatige Fotos und informative Texte vermitteln einen Einblick in Anne Franks Leben von ihrer Geburt in Frankfurt am Main 1929 an bis zu ihrem Tod in Bergen-Belsen 1945.

Die Ausstellungstafeln informieren auch über die Veröffentlichung des Tagebuchs. Anne Franks persönliche Geschichte wird ergänzt mit Fotos und Texten über die Zeit, in der sie lebte: der Aufstieg des Nationalsozialismus, die Judenverfolgung und der Zweite Weltkrieg.

Die Tafeln des historischen Teils sind chronologisch angeordnet, damit die Besucher*innen sofort erkennen können, wie die Entwicklungen in NS-Deutschland das Leben der Familie Frank beeinflussten.

Der aktuelle Teil der Ausstellung

Der aktuelle Teil der Ausstellung besteht aus Geschichten von Jugendlichen heute. Es geht darin um Themen aus Anne Franks Geschichte:

  • Identität, dein Selbstbild, wie sehen dich andere?
  • Diversität, zu welchen Gruppen gehörst du, wie kategorisieren dich andere?
  • Diskriminierung, was geschieht, wenn andere dich nicht akzeptieren?
  • Reaktion: Wie kannst du dich gegen Diskriminierung wehren?

Zu den zwei Tafeln über Identität und Diversität gehören zwei Kurzfilme (4 Minuten).

Säulen mit Objekten

„Lasst mich ich selbst sein“ kann mit vier begehbaren Säulen ergänzt werden, in denen Gegenstände ausgestellt sind: das Parteiprogramm der NSDAP, ein „gelber Stern“, eine Nachbildung von Anne Franks Tagebuch und ein maßstabsgerechtes Modell des Hinterhauses. Die Säulen besitzen eine eigene Beleuchtung. An ihrer Außenseite sind vertiefende Texte zu lesen, die sich auf die Gegenstände beziehen.

Eindrücke vom Versteck

Die Ausstellung kann außerdem noch um einen Eindruck vom Versteck der Familie Frank erweitert werden. Zwei halbkreisförmige, beleuchtete Module werden so aufgestellt, dass sie einen Kreis bilden.

Die Innenseite dieses Raums zeigt Bilder der Einrichtung des Hinterhauses, verbunden mit Texten aus Anne Franks Tagebuch; an der Außenseite sind Aufnahmen von Amsterdam in der Zeit der deutschen Besatzung zu sehen. Hier erfahren die Besucher*innen auch mehr Einzelheiten über die Bewohner*innen des Hinterhauses und über die Menschen, die den Untergetauchten halfen.

Jugendliche als Ausstellungsbegleiter*innen

Inhalt und Gestaltung der Ausstellung sind auf jugendliches Publikum abgestimmt. In vielen Fällen führen (junge) Ausstellungsbegleiter*innen die Schüler*innen durch die Ausstellung. Sie fassen die wichtigsten Informationen für sie zusammen.

Außerdem stellen sie Fragen und geben den Schüler*innen Arbeitsaufträge, um die Gruppe auf die Thematik vorzubereiten. Die pädagogischen Materialien zur Ausstellung wurden speziell für die jungen Ausstellungsbegleiter*innen entwickelt. Diese Peer Guides werden meist von den Veranstaltern der Ausstellung gesucht und vorher vom Anne Frank Haus und/oder den lokalen Partnern geschult. 

Download der Bildungsmaterialien

Die Ausstellung und die begleitenden pädagogischen Materialien sind verfügbar auf: Deutsch, Englisch, Griechisch, Litauisch, Niederländisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch. Der Download ist kostenlos.

Mehr Informationen

Möchten Sie mehr wissen über die Möglichkeiten der Ausstellung, die Kosten, den Transport und das begleitende Bildungsprogramm? Bitte kontaktieren Sie uns oder unseren lokalen Partner.

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